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Fachlexikon


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D

Data Warehouse

Das Data Warehouse ist eine unternehmensweite Datenbank, die im Gegensatz zu den operativ ausgelegten Warenwirtschaftssystemen auf die strategische Geschäftsführung ausgelegt ist.

Database Publishing

Datenbankgestützte und teilautomatisierte Produktion von Kommunikationsmedien.

Datenformat

Ein Datenformat stellt gewissermaßen den Container für einen bestimmten Typ Daten dar. Computersoftware ermittelt anhand der Dateiendung um welches Datenformat es sich dabei handelt und kann so entsprechend reagieren. Weit verbreitete Datenformate sind z.B.: .jpg .pdf .doc .html .tif

Datenkomprimierung

Verdichtung z. B. von großen Bilddateien durch bestimmte Algorithmen zum Zwecke der Einsparung von Speicherplatz und der Verringerung von Übertragungszeiten. Man unterscheidet grundsätzlich in verlustfreie und verlustbehaftete Komprimierungsmethoden. Bekannte Methoden sind ZIP, JPG und GIF.

Deckfarbe

Druckfarben, die den Untergrund mehr oder weniger stark abdecken. Man unterscheidet im Offset-Druck zwischen deckenden und leicht deckenden Druckfarben. Absolut deckender Farbauftrag ist nur im Siebdruck möglich, da im Offset-Druck mit lasierenden Druckfarben gearbeitet wird.

Deckung

In der Reproduktion: Die Dichte von Kopiervorlagen, also die Lichtundurchlässigkeit des transparenten Films. Der Grad dessen Schwärzung.

Im Druckprozess: Die Flächendeckung des Farbauftrags. Sind beispielsweise 50% der Fläche mit Rasterpunkten bedruckt, spricht man von einer 50 % Deckung.

Deckungsbeitrag

Der Deckungsbeitrag ist ein Teil der Erlösermittlung. Vereinfachtes Verfahren zur Ermittlung der Erlöse pro Geschäftseinheit. Im Gegensatz zur Vollkostenrechnung werden die zurechenbaren Kosten nicht exakt auf jeden einzelnen Geschäftsvorgang zugeordnet, sondern durch geeignete Schlüssel auf die jeweiligen Bereiche verteilt.

Deleatur

Korrekturzeichen: Es werde getilgt. Ein Autor oder Korrektor markiert einzelne Buchstaben oder Wörter mit diesem Zeichen als zu entfernen.

Delta-E-Wert

Delta E wird meist dE geschrieben und gibt den empfundenen Abstand zweier Farbproben an. Die herkömmliche Formel zur Berechung des dE im L*a*b*-Farbraum (von 1976) lautet:

Eine wahrnehmungsgträuere Ermittlung des Farbabstandes verspricht die kompliziertere dE-Formel von 2000.

Die Zahlenwerte sollen die Gleichheit von Farbe in Zahlen ausdrücken und bedeuten: 0 bis 0,2 „nicht wahrnehmbar“, 0.2 bis 0.5 „sehr gering“, 0.5 bis 1.5 „gering“, 1.5 bis 3.0 „deutlich“, 3.0 bis 6.0 „mittel“ und über 6.0 „groß, stark“.

Densitometer

Dichtemessgerät für Auflicht und Durchlicht in der Reproduktion und im Druck. Im Gegensatz zu einem Spektralfotometer kann man mit einem Densitometer keine Farbwert, sondern nur Dichten ermitteln. Mittels der Murray-Davies Formel können diese logarithmischen Dichten dann zu Flächendeckungen umgerechnet werden. Die meisten Geräte können dies intern.

Dialog-Marketing

1. Teil des Direktmarketings. Im Allgemeinen ist Direktmarketing einkanalig angelegt es soll die Botschaft also lediglich an den Adressaten bringen. Das Dialogmarketing soll jedoch eine Reaktion des Adressaten erzeugen: Ein Dialog soll entstehen.

2. Marketingmassnahme, bei der der Beworbene zu einer Reaktion (zum Mitmachen) aufgefordert wird: z.B. durch Gewinnspiele oder Beurteilungsfragebögen.

Dichte

1. physikalische Eigenschaft eines Materials: Verhältnis der Masse eines Körpers zu dessen Volumen.

2. optische Dichte: Ein Maß um die Schwärzung anzugeben. Der Wert ist der Logarithmus der Opazität. Oder der negative Logarithmus der Transparenz (bei transparentem Material)

Digitaldruck

Das Kennzeichen digital bebildernder Drucksysteme ist, daß die Druckform direkt im Drucksystem hergestellt wird und für jedes Einzelne Exemplar neu hergestellt wird, wohingegen bei herkömmlichen Druckverfahren vielfache Kopien einer Druckform auf Papier gebracht werden. Grundsätzlich unterscheidet man die Digitaldruckverfahren in NIP (Non-Impact-Printing), bei dem der Bedruckstoff nicht mit der Druckform in Berührung kommt und IP (Impact-Printing). Weit verbreitete Vertreter des Digitaldrucks sind das Ink-Jet-Verfahren (Tintenstrahl) und die Elektrofotografie (Laserdruck). Der wirtschaftliche Vorteil des Digitaldrucks liegt zum einen in der günstigen Produktion von Kleinstauflagen und zum anderen in der möglichen Individualisierung der Druckprodukte.

Digitalproof

Die Herstellung von farbverbindlichen Drucken zur Simulation des farblichen Eindrucks, wie er nach dem eigentlichen Druckprozess sein. Im Gegensatz zum Analogproof, wird direkt aus dem Datenbestand gedruckt, zumeist im Ink-Jet-Verfahren. Um die farbverbindlichkeit zu Gewährleisten, müssen die Drucksysteme engste Toleranzen einhalten und ein Color Management System (CMS) muss dafür sorgen, dass der Proofdrucker die Farben so ausgiebt, wie das Zieldruckverfahren es tun würde.

DIN

DIN ist die Abkürzung für "Deutsches Institut für Normung". Dieses legt Begriffe, Maße und Anwendungen eindeutig fest. Wichtige DIN-Normen für den Offsetdruck:

DIN 16529 Flachdruck,
DIN 16544 Reproduktionstechnik,
DIN 16509 Farbskala nach DIN (kalte Skala),
DIN 16539 Europa Skala.

DIN-Formate

Größen der im Geschäfts- und Behördenverkehr benutzten Papier- und Kartonsorten. Am bekanntesten sind die Formate der DlN-Reihe A. In dieser Reihe entsteht das nächst kleinere Format immer durch Halbieren der Längsseite des Ausgangsformats.

Direktmarketing

Alle Maßnahmen, die dazu dienen, den Adressaten direkt anzusprechen. Die Kommunikation kann per Anschreiben, Telefonaktion, Besuch oder online beschritten werden. Die Aktivitäten können auch mehrstufig erfolgen, mit dem Ziel, den individuellen Kontakt herzustellen. Eine Responsemöglichkiet ist dabei sehr hervorgehoben.

Direktvertrieb

Ein Vetriebsweg, bei dem der Kunde seine Waren nicht im Einzelhandel bezieht, sondern z.B. über das Internet oder Kataloge direkt beim Hersteller bestellt.

Distiller

Ein von Adobe Systems entwickeltes Programm, um PostScript Dateien in PDF Dateien umzuwandeln. Hierbei stehen dem Anwender verschiedene Einflussmöglichkeiten zur Verfügung, welche über die Qualität und die Druckbarkeit der PDF Datei entscheiden. Distiller wird ausschließlich im Paket zusammen mit Adobe Acrobat vertrieben.

Dot

Kleinstes auf Ausgabegeräten (d. h. Druckern oder Belichtern) darstellbare grafische Element. Die Auflösung des Ausgabegerätes (dots per inch) ist unabhängig von der Auflösung des Eingabegerätes, welches eine Halbton-Auflösung (Pixel per inch, ppi) liefert; aus den Dots setzen sich wiederum die Rasterelemente (quadratische, elliptische, kreisförmige Punkte) mit einer bestimmten Rasterweite (lines per inch, lpi) zusammen. Siehe auch Punkt.

dpi

Abkürzung für dots per inch.
Das Maß dpi bezeichnet also die Anzahl der Druckpunkte pro Zoll (= inch).

Drip Off Lackierung

Das Drip Off Verfahren bietet die Möglichkeit, hochwertig und kostengünstig attraktive Veredelungsmöglichkeiten zu nutzen.

Durch den gleichzeitigen Einsatz von Matt- und Glanzlack werden besondere Effekte erzielt. Die notwenigen datentechnischen Vorbereitungen sind minimal.

Der besondere Vorteil dieses Verfahrens liegt darin, dass es während der laufenden Druckproduktion eingesetzt wird und auf allen Seiten im Inhalt verwendet werden kann.

Drucken

Reproduktion einer Vorlage durch Aufbringen von Farbe auf einen Bedruckstoff.

Druckertreiber

Der Druckertreiber ist ein Programm-Modul, das die gerätespezifischen Informationen für einen speziellen Drucker erzeugt.

Druckfläche

Die Gesamtfläche einer Seite, die maximal bedruckt wird. Diese kann auch größer sein als der Satzspiegel.

Druckform

Die Druckform ist die eigentliche Druckvorlage. Je nach Druckverfahren handelt es sich dabei um eine positive oder negative flache Aluminiumplatte, einen gravierten Zylinder, eine Gummimatte mit erhabenen Stellen , ein Stempel oder auch ein Sieb. In jedem Fall ist die Druckform das entscheidende Medium, welches über bedruckte und unbedruckte Bereiche entscheidet,

Druckkennlinie

Die Druckkennlinie sagt aus, in wie weit der gedruckte Punkt von dem Punkt auf dem Film bzw. auf der Platte in seiner Größe abweicht. Sie ist nur für jeweils eine Maschine gültig und abhängig von vielen Faktoren, wie z. B dem Maschinentyp. Ermittelt wird die Druckkennlinie mit Hilfe einer Raster- Grauskala. Die 1:1 Übertragung vom Datenbestand auf den Bedruckstoff wird es im Offsetdruck nie geben, da die einzelnen Rasterpunkte durch den sogenannten Tonwertzuwachs zunehmen.

Druckkontrast

Zur Ermittlung der Normalfärbung ist es notwendig, eine Messgröße zu haben, die eine objektive Beurteilung erlaubt. Dies ist der Druckkontrast. Die Normalfärbung ist dann erreicht, wenn der Druckkontrast am höchsten ist.

Druckkontrollstreifen

Vierfarbige, genormte Präzisionsmess- oder Druckkontrollstreifen, mit denen sich Parameter wie Graubalance, Paßgenauigkeit und Farbdichte in Proof und Druck überwachen lassen. Sie werden als Referenz mitgedruckt. Siehe auch Testkeil.

Druckkontrollstreifen

Vierfarbige, genormte Präzisionsmess- oder Druckkontrollstreifen, mit denen sich Parameter wie Graubalance, Paßgenauigkeit und Farbdichte in Proof und Druck überwachen lassen. Sie werden als Referenz mitgedruckt. Siehe auch Testkeil.

Drucknutzen

Die aus einem Druckbogen zu schneidenden Exemplare. Siehe auch Nutzen.

Druckprinzip

der Druckform und des Presskörpers (Gegendruck) ergibt.

1. Fläche-Fläche (Tiegelprinzip im Buchdruck)

2. Fläche-Zylinder (Schnellpressen im Buchdruck; Andruckpressen im Flachdruck)

3. Zylinder-Zylinder (Rotationsmaschinen für direkten (Buch-, Tiefdruck usw.) und indirekten (Offset) Druck)

Druckweiterverarbeitung

Verarbeitung in der industriellen Buchbinderei. Druckbogen werden zu einem Endprodukt verarbeitet, z. B. durch schneiden, falzen und heften.

DSL

Abkürzung für Digital Subscriber Line. Die DSL-Technik verwendet das Spektrum, das bei normalen Telefongesprächen oder auch der ISDN-Übertragung ungenutzt bleibt. Zwar kann nicht die komplette Breite (zwischen 4 Kilohertz und 1,1 Megahertz) genutzt werden, weil dann Störungen auftreten, dennoch ist die mögliche Datenübertragungskapazität enorm, und zwar mehr als 8 Megabit.
Häufig wird im Sinne von DSL auch die Abkürzung ADSL verwendet (Asymmetric Digital Subscriber Line): Hier erfolgt ein asymmetrischer Ablauf der Datenübertragung, es werden z.B. mehr Daten pro Sekunde empfangen als gesendet.

DTP

Desktop Publishing. Allgemein anerkannter Begriff für die computerbasierte Herstellung von Publikationen (Satz, Grafik, Bild).

Dublieren

Dublieren ist ein Fehler in Druckprodukten, der sich durch ein schwaches, versetztes "Geisterbild" bemerkbar macht. Dieses entsteht, wenn die Rasterpunkte und auch andere Zeichnungselemente nicht passgenau abgedruckt werden. Ursachen für das Dublieren können im Papier, der Druckmaschinen-Einstellung oder dem Gummituch zu finden sein.

Duplexdruck

1. Unechter Duplexdruck: Farbiger Druck von einer Druckplatte in zwei Durchgängen mit zwei Farben, der Stand des Bildes wird beim zweiten Druckgang minimal diagonal verschoben.

2. Echter Duplexdruck: Farbiger Druck von zwei Druckplatten, die sich den Tonwerten und Tonabstufungen und der Rasterwinkelung unterscheiden.

Eine einfarbige Vorlage kann im Duplexdruck wesentlich plastischer als im einfarbigen Druck wiedergegeben werden. Heute weitgehend durch Vierfarbdrucke realisiert.

Durchlaufzeit

Die Durchlaufzeit ist die Zeitspanne, die vom Zeitpunkt der Entscheidungsauslösung bis zur endgültigen Erfüllung benötigt wird. Beispiel: Von der Identifizierung eines Bestsellers über dessen Nachbestellung und dessen Fertigung bis zum Wareneingang in die Filialen ist eine Durchlaufzeit von x Wochen notwendig. Die Durchlaufzeit ist ein entscheidendes Kriterium, wenn es um aktuelle Produkte, wie Zeitschriften und Zeitungen geht.

Durchscheinen

Durch zu hohe Transparenz des Bedruckstoffes wird das Druckbild auf der Rückseite sichtbar.

Durchschlagen

Bestandteile der Druckfarbe durchdringen den Bedruckstoff.